Preise
- Dielen und Parkett verlegen und schleifen
- Konsequent ökologische Endbehandlung Ihrer Holzböden
- Anfahrten in Berlin und Hannover inklusive,
sonst nach Absprache (ortsabhängig)
Abhängig von der Holzsorte, dem Untergrund, Verlegemuster und Endbehandlung, können die Preise für das Verlegen eines Holzbodens sehr unterschiedlich ausfallen.
Ein konkretes Angebot erstellen wir Ihnen gerne kostenfrei nach persönlicher Absprache und Besichtigung. Bitte stimmen Sie einen Termin mit uns ab.
Vorher möchten Sie sich vielleicht einen Überblick über verschiedene Parkettsorten und Verlegemuster verschaffen.
Sie möchten einen fertigen Dielen- oder Parkettboden schleifen und versiegeln lassen?
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Bevor Sie Preise vergleichen, können Sie hier ein paar Arbeitsbeispiele von Billiganbietern sehen.
Dielen und Parkett verlegen
Traditionelle europäische Holzarten, die zu Parkett verarbeitet werden, sind die folgenden:

Eiche (hell)
Eiche (dunkel)
Buche
Ahorn
Birke
Nussbaum/Walnuss
Kirsche
Esche
Olive
Die häufigsten außereuropäische Holzarten für Parkett sind die folgenden:

Merbau
Wenge/Panga-Panga
Teak/Burma
Massivparkett
Massivparkett besteht aus Massivholzstücken; mehrere Ausführungsarten werden unterschieden:
Massivparkett wird üblicherweise roh verlegt und dann mit der Parkettschleifmaschine in mehreren Schleifgängen abgeschliffen. Anschließend erfolgt die Oberflächenbehandlung mit Parkettlack, Fußbodenöl oder Wachs.
Massivparkette, insbesondere Mosaik-, Hochkantlamellen- und Lamparkette, aber auch Holzpflaster, wurden in den 50er bis 70er Jahren des letzten Jahrhunderts mit teer- oder bitumenhaltigen Klebern auf Zement- oder Asphaltestriche verklebt. Diese Kleber sind oft mit krebserzeugenden PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) belastet, eine Demontage und Entsorgung eines solchen Parketts sollte nur von Fachunternehmen durchgeführt werden. Ein so verklebtes Parkett kann zur potentiellen Gefahrenquelle werden, da unter bereits gelockerten Parkettteilen die Klebermasse durch Trittbelastung zermahlen und über die Fugen im Parkett in die Raumluft und in den Hausstaub gelangen kann. Die Bewohner nehmen freigesetzte PAK dann über Atemluft, Nahrung oder durch Hautkontakt auf. Besonders kleine Kinder sind gefährdet, wenn sie auf dem Fußboden spielen und aufgewirbelten Staub einatmen. Verdächtig ist Kleber, wenn seine dunkle Farbe auf Teer- bzw. Bitumenanteile hinweist und das Parkett vor Ende der 70er Jahre verlegt wurde. Der Kleber sollte dann in einem Labor auf PAK geprüft werden.
Stabparkett
Stabparkett besteht aus einzelnen Holzstücken (Stäben) mit typischen Abmessungen von beispielsweise 500 mm × 60-70 mm × 22 mm. Es gibt aber auch dünnere Parkettstäbe und Stäbe mit 2-schichtigem Aufbau. Dies wird dann Stab-Fertigparkett genannt. In die Seiten ist eine umlaufende Nut gefräst, in die eine Feder genannte Holzleiste gesteckt wird, wodurch der Verbund zwischen den einzelnen Brettchen hergestellt wird. Diese Form des Parketts ist die klassische Form. Sie wird auf den tragenden Unterboden aus Holz genagelt, und zwar von der Seite schräg durch die Feder, so dass der Nagel durch den benachbarten Parkettstab verdeckt wird. Parkettstäbe mit fester angehobelter Nut beziehungsweise Feder werden auch als Parkettriemen bezeichnet. Eine andere Bezeichnung für diese Parkettart lautet Nagelparkett (Norm E DIN EN 13226).
Mosaikparkett
Mosaikparkett besteht aus kleineren und vor allem dünneren Holzlamellen mit 8 bis 10 mm Stärke, in der Regel auf Netz geklebt. Standardmäßig werden quadratische Lamellen mit einer Kantenlänge von 12 oder 16 cm verlegt. Das unbehandelt gelieferte Parkett wird nach dem Verkleben geschliffen und die Oberfläche lackiert oder geölt/gewachst. Seine geringe Aufbauhöhe ist ein großer Vorteil bei einer Fußbodenheizung, da der Wärmedurchgang wenig behindert wird. Auch wenn ein anderer Bodenbelag durch Parkett ersetzt werden soll, ist die geringe Dicke des Mosaikparketts von Vorteil.
Lamparkett
Lamparkett ist dem Stabparkett in seiner Stablänge von 120 bis 400 mm und Stabbreite von 40 bis 65 mm ähnlich, jedoch ist es nur 10-11 mm stark. Die Verlegung und die Eigenschaften ähneln dem Mosaikparkett (Norm: Vollholzlamparkett nach E DIN 13227). Es trägt auch die Beinamen Dünnparkett oder Dünnstab.
Hochkantlamellenparkett
Hochkantlamellenparkett (HKL) besteht wie das Mosaikparkett aus einzelnen Vollholzlamellen mit einem Querschnitt von meist ca. 8 mm × 22 mm. Dieses Parkett ist ein sogenanntes Restprodukt aus der Mosaikparkett-Produktion. Die einzelnen Lamellen werden hochkant angeordnet und durch Papierstreifen, Kunststoffnetze oder Klebebänder in Verlegeeinheiten zusammengehalten. Durch die größere Dicke von 22 mm kann das Parkett häufiger geschliffen werden und wird deshalb vorwiegend im gewerblichen Bereich verwendet. Es trägt daher auch den Beinamen Industrieparkett. Hochkantlamellenparkett findet wegen seiner beliebten Optik als Designboden in letzter Zeit vermehrt auch im Wohnbereich und in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Museen oder Ausstellungszentren Verwendung.
Massivdielen
Massivholzdielen bestehen aus einem Stück Holz (massiv) und haben ein großflächiges Format (min. 12 cm breit und 1.20 m lang). Wenn sie zur Fixierung auf Unterkonstruktion vorgesehen sind, beträgt die Stärke meist 21 mm, ist aber auch schwächer, wenn zur flächigen Verklebung vorgesehen.
Tafelparkett
Tafelparkett heißt auch Französisches Parkett und wird als die "Königin unter den Holzfußböden" gesehen. Geometrische Muster aus Rauten und Sternen werden zu quadratischen Tafeln verleimt. Häufig werden verschiedenfarbige Hölzer verarbeitet. Bei der Gestaltung des Bodens wird die spätere Nutzung des Raumes berücksichtigt. Häufig wird ein Tafelparkett-Boden mit einem umlaufenden Fries verlegt.
Mehrschicht-/Fertigparkett
Mehrschicht-Parkett wird auch Fertigparkett genannt. Das Patent für das Fertigparkett stammt aus dem Jahr 1939 von Johann Kähr (Lamellenplatte). 1941 führte das Unternehmen Kährs das weltweit erste Fertigparkett ein. Es hat auf Grund seines 3-schichtigen Aufbaus eine höhere Verwerfungsfestigkeit und kann deshalb auch lose, ohne vollflächige Verklebung, oft in einem Klick-System auf eine Unterlagsmatte verlegt werden.
Die sichtbare Oberflächenschicht aus dem jeweils prägenden Holzart ist hier oft nur noch 2 bis 4 mm dick und auf einer oder mehreren Trägerschichten aus billigerem Nadelholz oder auf eine Trägerplatte aus Holzwerkstoff geklebt. Bei den Mehrschichtern hängt die Belastbarkeit nicht nur von der Holzart, sondern auch vom Gesamtaufbau, von der Stärke der Nutzschicht und von Art und Güte der Mittellage ab.
Die Lebensdauer von schwimmend verlegtem Fertigparkett ist aufgrund seiner laufenden mechanischen Belastung nicht so hoch wie bei verklebtem Parkett, weil die Kippbewegungen bei den Fugen mit der Zeit zum Eindringen von Wasser führen kann.
Verlegemuster
Schiffsboden-Verband: Auch wilder Verband , parallel mit versetzten Stößen, wie die "Beplankung" auf einem Schiffsdeck.
Englischer Verband: Die Stäbe werden um die Hälfte versetzt parallel verlegt.- (Ohne Abb.) Oxford-Verband: Die Stäbe werden um ein Drittel versetzt parallel verlegt.
Fischgrätmuster: Klassisches Verlegemuster mit interessantem Lichtspiel. Eher für große Räume geeignet.- (Ohne Abb.) Französisches Fischgrät: Die Parkettstäbe sind beidseitig um 45° oder 30° abgeschrägt. Zwischen den Zopfreihen verläuft eine durchgehende Kopf-Fuge.
Altdeutscher-Verband: Wie englischer Verband, jedoch immer doppelt nebeneinander gelegt. An den Kopfstössen wird ein verkürzter, um 90 Grad gedrehter Stab dazwischen verlegt. Ein Flechtmuster entsteht.- (Ohne Abb.) Flecht-Boden: Durch nebeneinander paralleles Anbringen von Stäben (2-4)und rechtwinkliger Drehung solcher Pakete zueinander entsteht eine Flechtoptik. Wie Würfel, nur zueinander verschoben.
Flecht-Boden mit Würfel: Um ein quadratisches Parkettstück herum werden Stäbe in Längs- uns Querrichtung parallel und windschief zueinander gelegt.- (Ohne Abb.) Parallel-Verband: Die Stäbe werden auf gleicher Höhe parallel verlegt.
Leiter-Boden: Eine Reihe parallel nebeneinander liegender Stäbe wechselt sich ab mit einer quer dazu liegenden Einzel-Reihe .
Würfel-Verband: Auch Tafelmuster, einzelne Stäbe werden zu Quadraten zusammengefügt, deren Richtung abwechselnd um 90° versetzt ist.